, Bieri Reto

Tischtennis mit Zusatztätigkeit

Remis für Aarberg 6 bei Regio Moossee 2

Gestern Abend traten Claudio, Selina und ich zu unserer zweiten Auswärtspartie in Folge in Moosseedorf an. Im Gegensatz zum letzten Mittwoch wollten wir es besser machen, was teilweise gelang. Regio Moossee spielte mit Beatrice, André und Andras.  

Selina erspielte sich gegen Andras eine 2:0-Führung. Danach verpasste sie in den folgenden beiden Sätzen, das Spiel zu beenden (2x 9:11). Im Entscheidungssatz fehlten ihr die Nerven, so dass sie leider dem Gegner gratulieren musste. In der zweiten Runde spielte Selina gegen Beatrice. Nach dem verlorenen dritten Satz stand es 1:2 aus Sicht von Selina und die Gemütslage war dementsprechend. Nach aufbauenden Worten ging Selina motiviert und aggressiv ans Werk = > 2x 11:7 und der Match gedreht! Gegen das spezielle Spiel von André kam Selina nicht zurecht und verlor glatt in drei Sätzen.  

Claudio startete gegen André. Er kam mit dem Noppenspiel von André nur teilweise zu recht. Weiter erschwert war für ihn die Zusatztätigkeit mit verbundener Wartezeit zwischen den Ballwechseln, was schlussendlich in einer knappen 1:3-Niederlage endete. Gegen Andras benötigte er den ersten Satz, um ins Spiel zu kommen. Nach 2 klar gewonnen Sätzen stand es 2:1, bevor 2 knappe Sätze folgten, wo er dank Routine reüssieren konnte. In der letzten Runde gegen Beatrice erspielte sich Claudio eine rasche 2:0-Führung, um anschliessend passiver zu werden und wiederum einen Entscheidungssatz spielen zu dürfen. Dort ging er klar in Führung (10:5), danach machte er es nochmals (unnötig, vgl. Doppel) spannend und gewann schlussendlich zu 9.  

Ich begann gegen Beatrice und gewann mit 3:1, leider hatte ich immer wieder richtige «Hänger» drin, mit 4+ erfolglosen Ballwechseln. Nach den Ausführungen von Claudio wusste ich, was mich gegen André erwartete. Trotzdem hatte ich mit den gegeben Umständen meine Mühe und verlor im vierten Satz. In der letzten Runde spielte ich gegen Andras und konnte (recht) klar mit 3:0 gewinnen, da ich in der Lage war, die berüchtigten «Hänger» (fast) komplett abzustellen.  

Im Doppel spielten Claudio und ich gegen André und Andras. Nach fehlerhaftem und unkonzentriertem Spiel sahen wir uns mit 0:2 im Rückstand. Der dritte Satz war eine klare Angelegenheit für uns – es geht doch, dachten wir zumindest. Im Vierten lagen wir rasch mit 10:4 in Front und waren gedanklich wohl bereits im Entscheidungssatz. Beim 10:10 besannen wir uns auf das, was vorher gut klappte, so dass wir doch noch einen Fünften spielen konnten. Dort ging aber dann unerklärlicherweise nichts mehr, was uns sehr zum Rätseln brachte.        

Fazit

  • Die Frauenquote haben wir aufs Tischtennis bezogen an diesem Abend erfüllt!
  • Der Satz ist (erstaunlicherweise) erst bei 11 und nicht bereits bei 10 Punkten gewonnen.
  • Eine Zusatztätigkeit beim Spielen kann verwirren, aufregen und sogar zu W….. führen.
  • Eine Steigerung zum Langenthalmatch war ersichtlich, aber es ginge (wohl) noch mehr.